Am Mittwoch geht es zur Ostsee:
„Bald mischte sich immer mehr Dünengras in die Vegetation, und ich hatte das Gefühl, das Meer schon riechen zu können und rauschen zu hören. Was Cleo und ich auf alle Fälle hörten, war Möwengeschrei. Jetzt konnte es nicht mehr weit sein. Die frühere Grenze ist mittlerweile von Wildrosen, Sanddorn, Weißdorn und Schlehen überwuchert, und da Cleo und ich keine Lust hatten, uns jetzt noch groß durch dorniges Gestrüpp und hinderliches Unterholz zu kämpfen, nahmen wir den seitlich davon verlaufenden Knüppeldamm[...] Wie ein großer Theatervorhang öffnete sich vor uns das Dünengras und wir sahen die See und große Schiffe, die gerade ausliefen.“ So beschreibt Andreas Kieling in seinem Buch „Ein deutscher Wandersommer“ seine letzten Meter auf dem Grünen Band. Genau an dieser Stelle wollen wir uns auch das Ende oder den Anfang des ehemaligen Todesstreifens anschauen.
Vorher werden wir noch eine Führung mit Herrn Braun vom Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer (Link: www.Dummersdorfer-ufer.de) am Pötenitzer Wieck machen. Dort werden wir neben einem alten Beobachtungsturm und dem ehemaligen Kolonnenweg der dortigen Anlage aus der Zeit des Nationalsozialismus sehen. Herr Braun wird uns von seinen Erlebnissen an diesem Teil des Grünen Bandes erzählen.
Hier geht es zum Bericht aus dem letztjährigen Seminar