Jetzt sind es nur noch sechs Wochen:-)

Und hier ein weiterer Programmpunkt:

Am Donnerstag, 13. Juni treffen wir uns mit Sina Schröder vom BUND Sachsen-Anhalt. Sie wird uns vor Ort über die Pilotregion Großes Bruch informieren.

„An der Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt liegt das Große Bruch – ein rund 45 km langes und 2 bis 5 km breites ehemaliges Niedermoorgebiet zwischen den Flüssen Bode und Oker. Es erstreckt sich von Hornburg im Westen bis Oschersleben im Osten und entstand während der vorletzten Eiszeit vor rund 10.000 Jahren. Ursprünglich ein unzugängliches Sumpfgebiet, begann bereits im Mittelalter die Entwässerung und Kultivierung. In den 1950er- und 1960er-Jahren wurde das Gebiet durch umfangreiche Meliorationsmaßnahmen, durch Bau von Drainagen und Gräben vollständig trockengelegt und zu Ackerland umgebrochen. Seine ursprüngliche Natur wurde dabei fast völlig zerstört. Heute ist das Große Bruch ein durch intensive Landwirtschaft gekennzeichnetes Gebiet. Dennoch haben sich Relikte der früheren Artenfülle erhalten können – im Grünen Band, das auf einer Länge von rund 25 Kilometern das Große Bruch durchzieht.“

aus: http://www.bund.net/themen_und_projekte/gruenes_band/bund_projekte/grosses_bruch/

800px-Grosses_Bruch_Veltheim 800px-Grosses_Bruch_Hedeper800px-Grosses_Bruch_Hessendamm_Graben_Station

Advertisements
Jetzt sind es nur noch sechs Wochen:-)

Noch 7 Wochen …

… und wir können einen weiteren Programmpunkt vorstellen:

Die Mauer zwischen Zicherie und Böckwitz
… das Doppeldorf Zicherie-Böckwitz, das den nördlichsten Punkt des Drömling markiert. Zicherie liegt in Niedersachsen, Landkreis Gifhorn, Böckwitz in Sachsen-Anhalt, im Altmarkkreis Salzwedel. Zwischen den nur einen Steinwurf voneinander entfernt liegenden Orten verlief die innerdeutsche Grenze. Im Mai 1952 meinte die junge DDR, die Böckwitzer durch einen hohen Bretterzaun vor den Zicheriern schützen zu müssen. Später wurde der Böckwitzer Bretterzaun durch einen doppelten Stacheldrahtzaun ersetzt. 1979 schließlich zog man eine Mauer hoch, mit einem Rohr auf der Krone, wie in Berlin. „Freundwärts“ vor der Mauer verliefen geeggte Spurensicherungsstreifen, ein KfZ-Sperrgraben, der Kolonnenweg in beleuchteter Luxusausführung und zu allem Überfluss noch ein Elektrosignalzaun.“
(aus: Reiner Cornelius, Vom Todesstreifen zur Lebenslinie Elbe – Wendland, 2009, S. 209)

Wir werden uns am Montag  zum Abschluss des Tages anschauen, was davon noch übrig geblieben ist. Dazu werden wir uns mit Jens Winter, vom Museums- und Heimatverein Brome vor Ort treffen.

zicherie-3    zicherie04a_stein_

weitere Fotos und Informationen gibt es unter www.grenzlehrpfad.de

Noch 7 Wochen …

Jetzt sind es noch genau acht Wochen bis zum Seminar vom Drömling ins Harzvorland

Auch heute wollen wir euch einen weiteren Programmpunkt kurz vorstellen:

Am Mittwoch, 12. Juni haben wir von Helmstedt aus die Rundfahrt Grenzenlos gebucht.

Dort „haben wir die Möglichkeit, Geschichte anhand vorhandener exemplarischer Einrichtungen erlebbar zu gestalten!

Die Konzentration erlebbarer Grenzgeschichte in Deutschland ist im Raum Helmstedt wie nirgends sonst vorhanden:

Im Zonengrenz-Museum Helmstedt, am Grenzdenkmal Hötensleben als „Verkörperung des undurchlässigen Teiles“ der deutsch-deutschen Grenze und an der ehemaligen Grenzübergangsstelle Helmstedt/Marienborn, der heutigen Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn als „durchlässiger Grenzbestandteil“. Diese 3 Komponenten werden durch die Rundfahrt Grenzenlos in besonderer Weise erfahrbar.“ (aus: www.grenzdenkmaeler.de)

Grenzenlos - Wege zum Nachbarn e.V.  Zonengrenz-Museum Helmstedt Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn Grenzdenkmal Hötensleben

Jetzt sind es noch genau acht Wochen bis zum Seminar vom Drömling ins Harzvorland

Noch zwei Monate…

… bis zum Seminar vom Drömling ins Harzvorland und hier ein weiterer Programmpunkt zum Einstimmen:

Am Vormittag des 13. Juni werden wir uns über den Lappwaldsee, ein Renaturierungsprojekt des ehemaligen Kohletagebaus Helmstedt und Wulferstadt informieren. Dazu haben wir eine Führung mit dem Gästeführer der Stadt Helmstedt Herrn Duckstein gebucht, der uns das Projekt vor Ort vorstellen wird.

Nähere Informationen zum Lappwaldsee findet ihr hier.

Am Petersberg    Der-Lappwaldsee-von-oben Lappwaldsee

Noch zwei Monate…