Noch zwei Wochen bis zum Seminar zwischen Eichsfeld und Werratal

Die Vorfreude steigt und die letzten Verabredungen müssen noch getroffen werden – alles im Plan 😉 Hier schon mal zwei Ziele am Grünen Band in der Region, die wir am Dienstag in der Seminarwoche besuchen werden: Das WestÖstlicheTor ist ein Kunstwerk auf der Mitte des Grünen Bands Deutschland.

WestÖstlichesTor
WestÖstlichesTor

Das Grenzlandmuseum Teistungen ist im ehemaligen Grenzübergang zwischen Duderstadt und Teistungen untergebracht.

Grenzlandmuseum Teistungen
Grenzlandmuseum Teistungen
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Noch zwei Wochen bis zum Seminar zwischen Eichsfeld und Werratal

Und noch ein Nachtrag zum Seminar im Harz

Ingrid, eine liebe Teilnehmerin unseres Seminars in der letzten Woche im Harz, hat uns zum Abschluss in der Seminarkritik ein Gedicht vorgetragen, das sie über die Woche geschrieben hat. Sie hat es uns dankenswerterweise zur Verfügung gestellt, damit wir es hier veröffentlichen können:

Bildungsurlaub – Das grüne Band im Harz – Teil IV, in Bad Harzburg bezogen wir unser Quartier.

So habe ich mir das vorgestellt: erneut mit Uli und Josch durch die Welt

Wie immer sonntags Vorstellung der Leute, scheinbar eine nette Meute-aber es fehlen noch 4 Leute.

Es folgen kurze Hinweise auf das Wochenprogramm, hört sich Alles schon gut und interessant an.

 

Montags dann geht es raus, mit dem Bus zum Torfhaus.

Dort im Infozentrum Torfhaus angekommen,

werden im Stehen lange Erklärungen zum Nationalpark Harz entgegen genommen.

Eine Mittagspause lädt bei herrlichem Sonnenschein,

zum Sitzen im Freien mit Blick auf den Brocken ein.

Eine geführte Wanderung haben wir vor, sie geht durch das Torfhausmoor.

Der Goetheweg ist der Beginn, hier könnte man sogar bis zum Brocken hin.

Wir sehen die Fläche eines ehemaligen Kohlenmeilers

und dann sind da u.a. kleine Pflanzen wie die Moosbeere, Rosmarinheide und Sonnentau zu sehen.

Plötzlich wird mit einem Griff ein Stein aus dem Wasser genommen,

drunter sind Köcherfliegenlarven – wer hätte das angenommen.

Der Wald-Wandel-Weg zeigt es eindrucksvoll,

die dynamische Waldentwicklung im „Urwald von Morgen“ – toll.

Abends rundet ein Film den Montag ab:

Andreas Kieling „Mitten im wilden Deutschland“ hält sich und seinen Hund Cleo auf Trab.

 

Am Dienstag ist das Programm: Auf den Brocken mit der Brockenbahn.

Es ist ein Erlebnis der besonderen Art, diese Schmalspurdampfbahnfahrt.

Auf dem Brocken angekommen stellen wir fest, dass es sich mit dem Wetter ganz gut leben lässt:

an 300 Tagen ist fast nichts zu sehn, da ist das Wetter dann fast schön.

An 127 Tagen hat der Brocken Schnee, ach was ist des Wetter schee!

Wir gehen mit dem Ranger Ecki rund um das Plateau des Brocken,

er hat viele Informationen und kann sie in nette Geschichten verpacken.

Er erzählt über die seltenen Pflanzen im Kräutergarten und wie aufwändig es ist, diese zu „warten“.

Mit Pinzette wird das Unkraut „gejätet“ und akribisch gezupft,

damit auch ja nur das richtige Pflänzchen sein Hütchen aus der Erde lupft.

Nach einem Mittagessen auf dem Brocken

sehen wir unter der Kuppel die Original Abhörtechnik-

dann soll uns ein Gedicht von Heinrich Heine ins Freie locken.

Er schrieb nach einem Aufstieg 1824 an einem nebligen Tag ins Gipfelbuch:

Viele Steine, müde Beine, Aussicht keine, Heinrich Heine.

Im Gegensatz dazu kamen wir mit der Brockenbahn

und gehen deshalb abwärts den Kolonnenweg an.

Das Ziel ist die Eckertalsperre, die wir auch erreichen,

ein bisschen zu spät sind wir für die Radauwasserfälle dran,

dafür kommt ein Bus plötzlich aus dem Dickicht an.

Später haben wir etwas länger beim Essen gesessen,

an uns lag es nicht, das will ich nur nebenbei erwähnen,

nur eine Bedienung bei Port Louis – die sollten sich was schämen.

 

Mittwochs zum Haus der Natur, dort sind wir dem Luchs auf der Spur.

Informationen sind sehr interessant, schnell geht eine Stunde ins Land.

Rundum über den Luchs informiert, wird motiviert durch die Ausstellung marschiert.

Mit der Burgbergseilbahn geht’s in 3 Minuten, auf den Burgberg 483m hoch, 161 m pro Minute!

Nach kurzem Aufstieg dann, steht schon unser Picknick an.

Ein nettes Plätzchen zum Rasten und Ruh`n und um sich mit Essen und Trinken was Gutes zu tun.

Zum Luchsgehege steht die Entscheidung an, den bequemeren Weg – oder den anderen hinan?

Die Truppe teilt sich auf: irgendwie geht es für Alle hinauf!

Am Luchsgehege angekommen, wird fast sofort deren Fütterung vorgenommen.

Zunächst wird jedoch gebührend erklärt: Rund um den Luchs und was so dazugehört.

Die Fütterung erfolgt durch die Fütterungsklappen, die Luchse erhalten Bauchfelllappen.

Durch die Wirtschaft an den Rabenklippen gelaufen,

geht es fast nur abwärts um im Eckernkrug noch einen zu …..

ich könnte auch sagen: manche hetzen, um im Eckernkrug schnell noch einen zu petzen…

Zwischendrin gab es zu Luvos Heilerde noch Information,

zwischen Eckertal und Stapelburg ist die Region.

Josch kannte den Weg und lief voraus-es stellte sich als Missverständnis heraus.

Zum guten Schluss war´s gut genug und alle fanden hin zum Eckernkrug.

 

Der Donnerstag fängt erst um 10Uhr an, zum Torfhaus geht es dann.

Es wird kurz besprochen und dann zur Wanderung aufgebrochen.

Zunächst geht es bergab – wir sind gut drauf, wissen aber – wir müssen es auch wieder hinauf!

Wir sind guter Dinge, was dieser Tag uns wohl Neues bringe.

Es ist zwar nicht kalt, aber im Nebel steckt der Brocken, später können wir frohlocken:

Wir haben den Aufstieg zum Eckersprung geschafft!

Dürfen Picknick machen, der Brocken ist wieder zu sehen, ach was ist das Wetter schön.

Bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 80% – waren wir bei den 20%!

Abends wurden wir mit einem Harzer Buffet belohnt,

weil der Hotelier sich freut, dass jemand bei ihm wohnt.

 

Zum Abschluss haben wir freitags Rollenspiele dargebracht und haben dabei auch viel gelacht.

Für Uli und Josch und alle Anderen zusammengefasst: Es hat mal wieder Alles gepasst.

Ingrid Kirchner

  Liebe Ingrid! Nochmals vielen Dank für die lieben Worte in dem tollen Gedicht!!! 🙂

Und noch ein Nachtrag zum Seminar im Harz

Nur noch 3 Wochen bis zum zweiten Seminar

Kaum ist das Seminar im Harz vorbei, steht auch schon das zweite Seminar in diesem Jahr an. In drei Wochen beginnt das neue Seminar zwischen Eichsfeld und Werratal – der fünfte Schritt unserer Seminarreihe.

Die ersten beiden Tage werden wir in Kooperation mit der Heinz Sielmann Stiftung in Duderstadt durchführen.

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Die Heinz Sielmann Stiftung – benannt nach und gegründet von dem verstorbenen Naturfilmer Heinz Sielmann, bekannt aus der Fernsehreihe Expeditionen ins Tierreich – ist zuständig für das Grüne Band vom Südharz bis zum Werratal.

Die Stiftung führte bis August 2013 das Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Eichsfeld-Werratal durch. Seither wird versucht ein Folgeprojekt zu installieren. Dieses Naturschutzgroßprojekt und insbesondere das Grenzstreifenprojekt zwischen dem Gut Herbigshagen, dem Sitz der Stiftung und Teistungen wird uns an den ersten beiden Seminartagen beschäftigen.

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Grundlage der Arbeit der Stiftung am Grünen Band ist eine Folge von Expeditionen ins Tierreich aus dem Jahr 1988 – damit ein Jahr vor dem Fall der Mauer. In diesem Film mit dem Titel „Tiere im Schatten der Grenze“ hat Heinz Sielmann in seinem Schlusswort gesagt:

„Denkt man an die Geschichte dieser Grenze mitten durch Deutschland, dann kann man ihr wohl kaum etwas Positives abgewinnen. Vielleicht bietet sie aber uns Naturschützern noch eine Chance. Wie wir gesehen haben, gibt es im Schatten der Grenze noch intakte Lebensräume, Refugien der Natur mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt – ein verlockendes Ziel für ein gemeinsames Naturschutzprojekt von Ost und West. Ich jedenfalls, meine lieben Zuschauer, kann mir kein besseres Denkmal für eine überwundene deutsch-deutsche Grenze vorstellen, als einen großen Nationalpark von der Ostsee bis zum Thüringer Wald.“

Heinz Sielmann in "Tiere im Schatten der Grenze"
Heinz Sielmann in „Tiere im Schatten der Grenze“

Weitere Informationen zur Heinz Sielmann Stiftung findet ihr unter

https://www.sielmann-stiftung.de/

 

Nur noch 3 Wochen bis zum zweiten Seminar

Und schon ist das Seminar zu Ende – hier noch der Freitag

Nach dem Frühstück mussten zunächst noch die Zimmer geräumt werden, bevor es im Seminarraum weiterging mit der letzten Einheit. In Kleingruppen bereiteten die Teilnehmenden Rollenspiele vor, in denen sie ihre Erkenntnisse und Eindrücke der Woche spielerisch einbringen konnten. Jede/r TeilnehmerIn schlüpfte in eine Rolle von Protagonisten, die hier im Harz ihre Interessen vertreten wollen – vom Hotelbesitzer über Ranger im Nationalpark, Bürgermeister, Brockenwirt bis hin zu einem Großinvestor. Sogar der Luchs kam zu Wort!

Immer wieder eine nette Methode, um die Woche aufzuarbeiten und einen Blick nach vorne zu wagen. Anschließend noch die Seminarkritik und dann konnten wir die TeilnehmerInnen mit vielen schönen Eindrücken verabschieden. Vielen Dank für die spannende Woche – ihr habt es uns wieder sehr leicht gemacht!

So geht diese Seminarwoche wieder viel zu schnell zu Ende – wir freuen uns schon auf den nächsten Schritt zwischen Eichsfeld und Werratal 🙂

Hier noch ein paar schöne Bilder der Woche:

Erklärungen im Torfhausmoor
Erklärungen im Torfhausmoor
Brockenblick vom Torfhaus
Brockenblick vom Torfhaus
Borkenkäferwald
Borkenkäferwald
Brockenbahn
Brockenbahn

Rundgang über das Brockenplateau

Luchsfütterung
Luchsfütterung
Luchs im Gehege  an der Rabenklippe
Luchs im Gehege an der Rabenklippe
Aus Totholz wächst neues Leben
Aus Totholz wächst neues Leben
Hochwurzler, der auf einem Totholzbaum gewachsen ist. Im Laufe der Jahre ist das Totholz wieder zu Humus geworden.
Hochwurzler, der auf einem Totholzbaum gewachsen ist. Im Laufe der Jahre ist das Totholz wieder zu Humus geworden.

 

 

Und schon ist das Seminar zu Ende – hier noch der Freitag

Exkursion entlang des Grünen Bandes im oberen Eckertal am 4. Tag

Am Donnerstag ging es nach dem Frühstück – diesmal leider bei Regen – wieder mit dem Bus zum Torfhaus. Dort wurden wir schon von Hermann erwartet, der uns ja auch schon am Montag begleitet hat.

Nach einer kurzen Einführung in den Tag im Torfhauskonnte es los gehen. Pünktlich hörte der Regen auf, so dass auch die Stimmung entsprechend besser wurde.

Zunächst ging es vom Torfhaus hinunter ins Eckertal, das letzte Stück über den Kaiserweg, eine mittelalterliche Verbindung durch den Harz.

Auf dem Kaiserweg
Auf dem Kaiserweg
Hinweis zum Eckersprucng
Hinweis zum Eckersprucng

Vor dem Anstieg entlang der Ecker haben wir noch eine Pause eingelegt, um uns für den Aufstieg auszuruhen und ein bisschen was zur ehemaligen Grenze hier unterhalb des Brockens gehört. Hier verliefen die Sperranlagen mit Streckmetallzaun, Kontrollstreifen und Kolonnenweg bis zu 2,5 km innerhalb der DDR direkt über den Brocken, wie wir ja schon am Dienstag sehen konnten. So entstand hier ein Streifen fast unberührte Natur, die nur durch ein paar Grenzsoldaten gestört wurde, die hier Patrouille gelaufen sind und ihre Müllreste hinterlassen haben.

Hinterlassenschaft der DDR-Grenztruppen
Hinterlassenschaft der DDR-Grenztruppen
weitere Hinterlassenschaft der DDR-Grenztruppen
weitere Hinterlassenschaft der DDR-Grenztruppen
Eckertal
Eckertal

Durch das beeindruckende Eckertal, das hier oben sehr wild und romantisch ist, ging es hinauf zum Eckersprung. Oben angekommen war erst mal Picknicken angesagt. Ein Eichelhäher wartete schon, ob für ihn was abfällt. An diesem Rastplatz passiert das wohl häufiger, so zutraulich wie der Eichelhäher um uns herumflog 🙂

Eichelhäher am Rastplatz
Eichelhäher am Rastplatz

Weiter ging es dann ein Stück über den ehemaligen Kolonnenweg zum Dreieckigen Pfahl, ein alter Grenzstein, der schon lange vor der ehemaligen innerdeutschen Grenze, hier die Grenze zwischen dem Königreich Hannover und dem Herzogtum Braunschweig markierte.

Auf dem Kolonnenweg
Auf dem Kolonnenweg
Hopfensäcke - Granitfelsen in der sogenannten Wollsackverwitterung
Hopfensäcke – Granitfelsen in der sogenannten Wollsackverwitterung

Von dort ging es über die Hopfensäcke zurück zum Torfhaus.

Am Abend wartete dann noch ein leckeres Harzer Buffet im Hotel auf uns, das den Tag entsprechend abrundete!

 

Exkursion entlang des Grünen Bandes im oberen Eckertal am 4. Tag

Tag 3 – Luchstag

Der heutige Mittwoch stand ganz im Zeichen des Harzer Luchsprojekts.

Los ging es nach dem Frühstück im Haus der Natur mit einer allgemeinen Einführung in das Harzer Luchsprojekt. Zwischen 2000 und 2006 wurden hier 24 Luchse ausgewildert. Seitdem liegt der Fokus des Projekts auf dem Monitoring. Luchse wurden gefangen und mit Halsbandsendern versehen. Damit können diese genau geortet und ihre Wege nachvollzogen werden. Gleizeitig zeigen Punktansammlungen, sogenannte Cluster einen Ort, den der besenderte Luchs immer wieder aufsucht – wahrscheinlich ein Riss. So wurde festegestellt, dass einzelne Luchs den Harz verlassen haben und sogar schon bis Nordhessen gewandert sind und dort eine Familie gegründet haben. Ein wirklich spannendes und bisher erfolgreiches Projekt!!!

Schädel von Luchs (links) und Wolf mit Senderhalsband und Gipsabdruck einer Luchsfährte
Schädel von Luchs (links) und Wolf mit Senderhalsband und Gipsabdruck einer Luchsfährte
Luchse im Hauus der Natur
Luchse im Hauus der Natur
In der Ausstellung im Haus der Natur
In der Ausstellung im Haus der Natur

Im Anschluss an den Vortrag eines Nationalparkrangers haben wir uns dann die Ausstellung im Haus der Natur angeschaut, die das Thema Luchs nochmals besonders betont.

Um die Mittagszeit ging es dann mit der Bad Harzburger Burgbergbahn hinauf auf den Burgberg und von dort weiter zum Luchsgehege an der Rabenklippe. Unterwegs haben wir wieder – wie schon im letzten Jahr an dem schönen Aussichtspunkt ein Picknick bei herrlichem Wetter gemacht.

Burgbergbahn
Burgbergbahn
Auf dem Luchsweg zum Gehege
Auf dem Luchsweg zum Gehege
Picknickplatz unterwegs
Picknickplatz unterwegs

An der Rabenklippe haben wir uns dann die öffentliche Fütterung der Luchse aus dem Gehege angeschaut und haben von dem dortigen Mitarbeiter nochmals spannende Informationen über diese tollen Großkatzen bekommen.IMG_5642

Ein Kuder im Gehege
Ein Kuder im Gehege
Ein Kuder im Gehege
Ein Kuder im Gehege
Eine Luchskatze sichert ihr Futter
Eine Luchskatze sichert ihr Futter

Nach der Luchsfütterung ging es weiter über die Rabenklippe hinab in Eckertal und entlang der Ecker abwärts bis zum Ort Eckertal. Von dort dann zurück mit dem öffentlichen Bus nach Bad Hersfeld.

Blick von der Rabenklippe zum Brocken
Blick von der Rabenklippe zum Brocken
Zu Fuß von der Rabenklippe hinunter ins Eckertal
Zu Fuß von der Rabenklippe hinunter ins Eckertal
Die Ecker
Die Ecker

Nach dem Abendessen rundete dann eine Dokumentation über Harzluchse und Heidewölfe den spannenden Luchstag ab.

Tag 3 – Luchstag

2. Tag im Harz – am Dienstag…

… ging es auf den Brocken. Nach dem Frühstück mussten wir schnell los mit den Autos nach Wernigerode. Von dort ging es weiter mit der historischen Brockenbahn über Drei Annen Hohne und Schierke zum Brocken, dem mit 1142 Metern höchsten Berg im Harz – eine tolle Fahrt mit der alten Dampflokomotive durch eine wirklich sehenswerte Natur.

Bahnhof Wernigerode
Bahnhof Wernigerode
Reservierung im Zug
Reservierung im Zug
passende alte Fahrscheine
passende alte Fahrscheine
mit der Brockenbahn durch den Fichtenwald
mit der Brockenbahn durch den Fichtenwald
mit der Brockenbahn zum Brocken
mit der Brockenbahn zum Brocken

Auf dem Brocken angekommen sind wir direkt zum Brockenhaus gegangen, wo wir schon von Ecki, einem Ranger aus dem Nationalpark erwartet wurden. Mit Ecki ging es dann über das Brockenplateau – super spannend, da Ecki viel zu erzählen wusste über die Gebäude, die Pflanzen, die Geschichte und vor allem über seine Erlebnisse auf und um den Brocken.

Infozentrum Brockenhaus
Infozentrum Brockenhaus
Mit Ecki über das Brockenplateau
Mit Ecki über das Brockenplateau
Gruppenbild auf dem Brocken
Gruppenbild auf dem Brocken
Blockhalde am Brocken
Blockhalde am Brocken

Ecki war mit als kleiner Junge am 13. August 1961, dem Tag der Mauerbau mit seinem Opa auf dem Brocken, um wie jedes Jahr Heilkräuter zu sammeln. Mit dem ersten Zug der Brockenbahn ging es hinauf zum Gipfel. Der Zweite Zug kam dann schon leer hinaufgefahren und es wurde über Lautsprecher bekannt gegeben, dass aufgrund technischer Mängel dieser Zug der letzte für diesen Tag sei, der hinunter fährt. Die technischen Mängel dauerten dann aber 28 Jahre! Auch beim Sturm auf den Brocken im Dezember 1989 wenige Wochen nach dem Fall der Mauer war Ecki wieder dabei und hat uns sehr spannend davon berichtet – ein wirklich toller autentischer Mensch! Es ist immer großes Glück solche spannenden Persönlichkeiten kennen zu lernen 🙂 Nach der spannenden Tour über den Brocken stand dann erstmal eine Mittagspause im Brockenhaus an, um uns bei der Kälte und dem Wind (6 Grad am 16. Juni!!!) wieder etwas aufzuwärmen. Ecki hat uns dann noch durch die Ausstellung im Brockenhaus geführt und uns dann auch noch auf der Wanderung hinunter Richtung Eckertalsperre über den ehemaligen Kolonnenweg ein großes Stück begleitet.

in der Austellung des Brockenhauses
in der Austellung des Brockenhauses
über den ehemaligen Kolonnenweg vom Brocken hinunter Richtung Eckertalsperre
über den ehemaligen Kolonnenweg vom Brocken hinunter Richtung Eckertalsperre
Eckerstausee
Eckerstausee
Auf der Staumauer - hier verlief die ehemalige innerdeutsche Grenze mitten über die Mauer!
Auf der Staumauer – hier verlief die ehemalige innerdeutsche Grenze mitten über die Mauer!

Von der Eckertalsperre ging es für uns dann zurück mit dem Bus nach Bad Harzburg. Ein weiterer spannender Tag geht so zu Ende 🙂

2. Tag im Harz – am Dienstag…