Impressionen von letzter Woche

Hier noch eine kleine Diashow mit Eindrücken von letzter Woche:

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Impressionen von letzter Woche

Der Abschluss am Freitag

Am Freitag haben wir uns nach Frühstück und Zimmer räumen im Seminarraum getroffen, um  zunächst mal auf die Woche zurückzublicken, zu reflektieren, was wir erfahren haben, was wir mitnehmen und auch zu überlegen, wie wir die Entwicklung des Grünen Bands in der Rhön für die Zukunft beurteilen.
Dazu hatten wir ein Planspiel vorbereitet, um beispielhaft an einem fiktiv-geplanten Projekt – ein Rad-Wanderweg auf dem ehemaligen Kolonnenweg durch die Rhön – die Erkenntnisse einbringen zu können. Dazu schlüpften die Teilnehmer_innen in verschiedene Rollen (Biosphärenreservatsverwaltung, BUND, Point Alpha Stiftung, Bauernverband, Tourismusverband, Bürger_innen und Presse) und diskutierten nach einer Vorbereitungszeit über das geplante Projekt. Das war sehr lustig und spannend!
Hier ein paar Fotos der Diskussion:

Ein Mitschnitt der Diskussion werden wir in den nächsten Tagen auf unserer Soundcloudseite veröffentlichen.

Den Abschluss der Seminarwoche bildete wie immer die Seminarkritk, die sehr positiv ausfiel 🙂

So war dieser Bildungsurlaub, unser sechster Schritt der Seminarreihe am Grünen Band Deutschland, wieder viel zu schnell zu Ende.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr – dann werden wir vom Grabfeld zum Thüringer Wald unterwegs sein!!!

Der Abschluss am Freitag

Donnerstag -viel Verkehr im Moor, Dreiländereck und Oberelsbach

Nach dem Frühstück sind wir mit den Autos zum Schwarzen Moor gefahren. Dort angekommen sind wir direkt los ins Moor, um vor den Gruppen zu sein, die kurz nach uns mit Reisebussen dort ankamen. So viele Menschen haben wir noch nie im Schwarzen Moor gesehen – ob das an dem fantastischen Wetter lag? 😉
Unterwegs haben wir viel über das Moor, seine Bedeutung für den Klimaschutz, seine Besonderheiten und die besondere Situation des Schwarzen Moores erfahren.

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Zurück an den Autos haben wir noch unsere Picknicksachen geholt und sind dann zur Rundwanderung auf dem Grenzweg im Dreiländereck Thüringen/Bayern/Hessen gestartet. Erstes Ziel war die sogenannte Badehose, eine besondere Grenzziehung zwischen Bayern und Thüringen, die aufgrund von Grundwasserzugangsrechten hier die Form einer alten Badehose hat. Die nächste Etappe führte uns zu einem ehemaligen Grenzturm mit Resten der Sicherungsanlagen der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Von dort ging es weiter Richtung Birx, dem höchstgelegenen Ort in der thüringischen Rhön. Unterwegs haben wir einen schönen Platz für unser Picknick gefunden. Die Steinwälle entlang der Wiesen und Felder, die von den Feldern gesammelt, hier aufgestappelt wurden, haben uns auf dem Weg sehr beeindruckt.
Ab Birx ging es dann leider auf der Straße weiter in Richtung hessische Grenze und dann einen sehr steilen, anstrengenden Wanderweg bergauf zum Dreiländereck, der hier noch von einem alten Grenzstein markiert wird. Von dort sind wir dann wieder zum Parkplatz am Schwarzen Moor, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, gegangen.

Zurück in Oberelsbach machten wir uns noch auf, eine Tour durch den Ort mit Mühlenkaffee, Kneippbecken im Elsbach und Mikrobrauerei zu laufen.

Nach dem Abendessen dann noch ein Film über die Arbeit im Biosphärenreservat Rhön – so geht auch dieser Tag für alle mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen zu Ende 🙂

Donnerstag -viel Verkehr im Moor, Dreiländereck und Oberelsbach

Mittwoch – Umzug, Merkers, Grünes Band…

… aber erstmal der Reihe nach:

Nach dem Frühstück hieß es zunächst Abschied nehmen von Geisa, Autos einpacken und los ging es nach Merkers. Dort wurde bis 1994 wie in den umliegenden Bergwerken Kali abgebaut. Heute ist dort ein Erlebnisbergwerk, das wir besucht haben. Nach dem Einkleiden mit Helm und Bergmannsjacke ging es mit dem Fahrstuhl hinunter in 500 Meter Tiefe. Untertage wurden wir dann auf den Pritschen von Lastwagen durch die unterirdischen Gänge zu besonderen Punkten des Bergwerks gefahren: Museum, Konzertsaal, Schatzkammer und Salzgrotte, um nur ein paar zu nennen.
Nach gut drei Stunden und 20 Kilometern Untertage ging es dann wieder mit dem Fahrstuhl ans Tageslicht – allen war klar – das ist wirklich ein harter Job als Bergmann und keiner aus der Gruppe konnte sich vorstellen, dort den ganzen Tag arbeiten zu müssen.

Anschließend ging es weiter zur bayrisch-thüringischen Grenze bei Weimarsschmieden. Von dort starteten wir eine Wanderung entlang des Grünen Bandes auf dem Friedensweg, der über 40 Kilometer von Birx bis Henneberg entlang der ehemaligen Grenze verläuft und die Geschichte des Todesstreifens für spätere Generationen erhalten soll.
Unterwegs kamen wir auch an den Resten des in der DDR-Zeit geschleiften Orts Schmerbach vorbei. Bis auf Trafohäuschen und Friedhof wurde hier 1974 vom DDR-Regime alles dem Erdboden gleich gemacht, nachdem die Bewohner der kleinen Siedlung vorher zwangsumgesiedelt wurden.

Nach der Wanderung fuhren wir zu unserer zweiten Unterkunft, dem Rhöniversum in Oberelsbach. Hier wurden wir herzlich empfangen und das Abendessen ließ nicht lange auf sich warten.

Nach dem Abendessen waren dann der größte Teil der Teilnehmer_innen noch – natürlich außerhalb der offiziellen Seminarzeiten – bei einem Obstbrenner der Region, um sich über seine regional vermarkteten Produkte zu informieren und natürlich auch zu probieren 🙂

Ein voller, toller und sehr interessanter Tag mit vielen neuen Eindrücken!!!

Mittwoch – Umzug, Merkers, Grünes Band…

Dienstag mit spannenden Gesprächen und interessantem Projekt

Los ging es mit einem interessanten Gespräch mit Herrn Henkel, dem Bürgermeister von Geisa. Er vertrat eine sehr kontroverse Postion wie Herr Abe vom Biosphärenreservat am Vorabend. Als Bürgermeister hat er natürlich zunächst die Interessen seiner Stadt im Sinn. Diese liegen aber in vielen Bereichen konträr zur Idee des Biosphärenreservats. Diese Haltung traf zwar bei vielen Teilnehmer_innen auf Skepsis und Kritik, dennoch war es sehr interessant, auch diese Position anzuhören und einzuordnen.

Danach bekamen wir dann Besuch von Frau Heller, einer Zeitzeugin, die im Sperrgebiet an der innerdeutschen Grenze groß geworden ist und vom Leben im Sperrgebiet berichtete. Frau Heller erzählte sehr spannend von ihrer Kindheit an der Grenze, dem Leben und Arbeiten im Sperrgebiet, der unglaublichen Erfahrung der Grenzöffnung – eine tolle Frau!!! Das ganze Gespräch mit Frau Heller gibt es demnächst auf unserer Soundcloudseite 🙂

Nach der Mittagspause ging es dann wieder zum Haus auf der Grenze, Dort wurden wir von Frau Aszmutat, einer Gästebegleiterin von Point Alpha erwartet, die mit uns den Weg der Hoffnung gegangen ist, ein Kunstprojekt der Stiftung. Dabei zeigte sie uns Aspekte der Aufarbeitung und Gedenken  an die Grenze auf, die der Künstler Dr. Ulrich Barnickel mit seinen 14 monumentalen Figuren geschaffen hat. Ein für uns alle neuer, kreativer und spannender Umgang und Ansatz in der Auseinandersetzung mit der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

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Am Abend gab es dann noch die obligatorische Folge der Dokumentarreihe von Andreas Kieling am Grünen Band in der Rhön:-)

Dienstag mit spannenden Gesprächen und interessantem Projekt

Montag -ein toller Tag…

… so kann es weitergehen:-)

Nach einem leckeren Frühstück im Schloss wurden wir zunächst im Seminarraum von Frau Steinbach, der Direktorin der Point Alpha Stiftung  und Herrn Knoll, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter begrüßt.

Im Anschluss ging es dann weiter zum Haus auf der Grenze, der Gedenkstätte Point Alpha. Hier führte uns Herr Knoll durch die sehr interessante Ausstellung.

Anschließend ging es entlang des ehemaligen Kolonnenwegs zum ehemaligen US-Camp Point Alpha. Auch dort führte uns Herr Knoll durch das Camp und erklärte uns alles.

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Zur Mittagszeit gab es in der Kantine ein Mittagessen für alle und Zeit sich nochmals alles in Ruhe anzusehen.

Nach der Mittagspause haben wir dann mit Herrn Christmann, einem ehemaligen Mitarbeiter des Bundesgrenzschutzes eine Wanderung entlang der Grenze unternommen, wo wir viele Geschichten über die Grenze, die Arbeit des Bundesgrenzschutzes und Besonderheiten in der Region an der der ehemaligen innerdeutschen Grenze gehört haben.

Nach dem Abendessen besuchte uns dann noch Herr Abe, der Leiter des Thüringischen Teils des Biosphärenreservats Rhön, um uns seine Arbeit vorzustellen und über das Biosphärenreservat zu informieren. Sehr spannend und authentisch!!!

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So geht dieser tolle Tag mit vielen neuen Eindrücken zu Ende 🙂

Montag -ein toller Tag…

Alle sind gut angekommen…

… die Unterkunft im Schloss Geisa ist hervorragend, die Stimmung bei allen ebenfalls, das Wetter ist super – was wollen wir mehr – morgen lann dann endlich losgehen mit dem sechsten Schritt am Grünen Band Deutschland – im Biosphärenreservat Rhön!

Nach unserer Ankunft haben wir schon mal eine kleine Runde durch Geisa gedreht, um erste Eindrücke der „Point Alpha Stadt“ – so der Marketingslogan – zu bekommen.

Rathaus in Geisa
Rathaus in Geisa
Schloss Geisa
Schloss Geisa

Heute haben wir nach dem Abendessen noch eine kleine Vorstellungsrunde gemacht und kurz das Programm der Woche vorgestellt. Dann haben wir noch in lockerer Runde im Schlosshof den Abend ausklingen lassen.

 

So kann es weiter gehen 🙂

Alle sind gut angekommen…