Zum Abschluss ein Planspiel am Freitag

Nach dem Frühstück mussten wir heute zunächst die Zimmer im Rhöniversum räumen und das Gepäck schon mal in die Autos packen .

Anschließend ging es dann im Seminarraum weiter. In einem Planspiel zum Thema „Ein neuer Rad-Wander-Weg am Grünen Band in der Rhön konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedene Rollen schlüpfen und die Eindrücke, Erkenntnisse und Informationen der Seminarwoche in das Planspiel einbringen. Das hat allen viel Spaß gemacht:-)

Zum Abschluss des Seminars standen wie üblich ein paar organisatorische Dinge sowie die Seminarkritik auf dem Programm, die sehr positiv ausgefallen ist – was uns natürlich sehr freut und uns in unserer Arbeit bestätigt:-)

Und hier wie immer noch ein paar Impressionen aus der Seminarwoche:

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Zum Abschluss ein Planspiel am Freitag

Am Donnerstag auf der Hochrhön…

Nach dem Frühstück trafen wir uns zunächst im Seminarraum im Rhöniversum. Dort informierte uns Joachim Schneider, der den Bildungsbereich im Haus leitet, über die Besonderheiten des bayerischen Teils des Biosphärenreservats Rhön sowie über die aktuellen Diskussionen um eine Ausweisung eines Teils des Biosphärenreservats als dritter Nationalpark in Bayern – der Bayerische Wald und die Region um Berchtesgarden sind ja schon seit den siebziger Jahren Nationalpark und die aktuelle Landesregierung hat beschlossen einen weiteren Nationalpark in Bayern auszuweisen.

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Anschließend sind wir mit den PKWs zum Parkplatz am Schwarzen Moor gefahren. Bei 33 Grad und angenehmem Wind ging es zunächst auf die Runde durch das Schwarze Moor mit vielen Informationen zum Lebensraum Moor, den speziellen Pflanzen und Tieren wie Sumpfblutauge, Sonnentau oder Birkhuhn, sowie zur Bedeutung der Moore für den Klimaschutz.

Nach eine kleinen Mittagspause machten wir uns dann auf zur ehemaligen Grenze und dem Grünen Band im Dreiländereck Thüringen, Hessen und Bayern. Neben alten Grenzsteinen und Resten des DDR-Grenzregimes haben wir auch seltene Orchideenarten entdeckt.

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Dann haben wir noch spontan einen Besuch des Gangolfsbergs eingeschoben, um uns hier, in einer Kernzone des Biosphärenreservats, die beindruckenden Basaltblockhalden und die einzigartige Prismenwand anzuschauen.

Zum Abschluss des Tages besuchten wir dann noch einen Rhöner Obstbrenner, der die heimischen Obstsorten veredelt – natürlich durfte auch die ein oder andere Probe der Obstbrände nicht fehlen:-)

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Am Donnerstag auf der Hochrhön…

Mittwoch – Umzug nach Oberelsbach

Nach dem Frühstück hieß es packen, Gepäck in die Autos laden und Abschied nehmen von Geisa, der Point Alpha Akademie und dem Schloss.

Zunächst sind wir nach Dermbach-Glattbach gefahren, um uns dort den Ibengarten, einen einmaligen, beindruckenden Eibenurwald, auf den Spuren des Rhön-Paulus anzuschauen.

Dann ging es weiter zur Hohen Geba, dem höchsten Berg in der Thüringischen Rhön mit sagenhaftem Blick auf die Hochrhön, den Thüringer Wald, die Gleichberge und ins Grabfeld. Oben konnten wir uns in der Mittagspause nach einem leckeren Essen im dortigen Bergstübchen – die haben sogar extra für uns den Hiolzkohlegrill angemacht 🙂 – das Plateau der Geba mit Rhönkulturgarten und Plattformen für Astronomen anschauen. Die Geba ist einer der zentralen Plätze zum Sterne beobachten, die extra im Sternenpark Rhön angelegt wurden.

Anschließend wollten wir uns noch die Gebadriften, die südlichen Hänge mit Kalkmagerrasen anschauen, was wir aber aufgrund der großen Hitze dann leider auslassen mussten. Also sind wir weitergefahren zur Dorfstelle Schmerbach, ein ehemaliges Dorf im Sperrgebiet an der DDR-Grenze, aus dem 1974 die letzten Bewohner zwangsumgesiedelt wurden. Anschließend haben die DDR-Grenztruppen den Ort dem Erdboden gleich gemacht und heute erinnert nur noch das ehemalige Transformationshäuschen und ein Gedenkstein an das alte Dorf. Vor Ort haben wir dazu einen Bericht einer Zeitzeugin vorgelesen, der uns alle ganz nachdenklich gemacht hat.

Von hier ging es dann weiter zu unserer zweiten Unterkunft, dem Rhöniversum in Oberelsbach, wo wir nach dem entspannten Ankommen und einem leckeren Abendessen noch einen Film über das Grüne Band in der Rhön angesehen haben.

Mit ein paar Teilnehmer_innen sind wir dann nach Sonnenuntergang noch auf die Hochrhön gefahren, um dort den einzigartigen Sternenhimmel anzuschauen, der die Rhön das Prädikat Sternenpark eingebracht hat. Die Lichtverschmutzung hier oben ist so gering, das dies wirklich ein tolles Erlebnis und ein schöner Tagesabschluss war.

Mittwoch – Umzug nach Oberelsbach

Der 2. Seminartag…

Am Dienstag haben wir nach dem Frühstück Besuch bekommen von Herrn Jürgen Dücker, Ortsteilbürgermeister und Mitarbeiter der Stadt Geisa. Mit ihm diskutierten wir teilweise sehr konträr über das Thema „Biosphärenreservat und Grünes Band – zu Lasten der hiesigen Wirtschaft“. Herr Dücker vertrat dabei erwartungsgemß sehr wirtschaftsorientierte Standpunkte, konnte aber auch zugestehen, das das Biosphärenreservat und das Grüne Band durchaus auch positive Aspekte für Geisa und die Region haben.

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Anschließend kam Brigitte Heller, eine Zeitzeugin aus Geisa  zu einem sehr spannenden Gespräch zu uns. Frau Heller erzählte uns über ihr Leben an und mit der Grenze im ehemaligen Sperrgebiet der DDR hier in Geisa. Das waren sehr spannende und bewegende eineinhalb Stunden, die uns alle sehr beeindruckt haben.

Nach der Mittagspaus in Geisa ging es dann wieder zum Haus auf der Grenze, wo wir schon von Ingrid Aszmutat, einer Gästebegleiterin der Gedenkstätte erwartet wurden. Sie hat uns über den „Weg der Hoffnung“ geführt, ein Kunstprojekt der Point Alpha Stiftung zu Aspekten der Aufarbeitung und Gedenken an die Grenze. In 14 Skulpturen hat der Künstler den Leidensweg Christi mit Aspekten der Folgen des DDR-Grenzregimes verknüpft – ein sicher für alle neuer und wohl auch interessanter Zugang zum Thema „innerdeutsche Grenze“.

Nach dem Abendessen haben wir den Abend dann alle zusammen in einem schönen Biergarten in Geisa ausklingen lassen:-)

Der 2. Seminartag…

Der Montag mit viel Sonne, spannenden Eindrücken in der Gedenkstätte Point Alpha…

… einer interessanten Wanderung auf dem Grünen Band und am Abend noch ein spannender Vortrag über das Biosphärenreservat Rhön – ein toller Tag:-)

Los ging es nach dem Frühstück und einer kurzen Begrüßung durch Ricarda Steinbach, Direktorin der Point Alpha Stiftung und Danny Chahbouni, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung mit einer Führung durch die Gedenkstätte Point Alpha. Danny Chahbouni führte uns durch die Austellung im Haus auf der Grenze, die Außenanlagen bis zum ehemaligen amerikanischen Beobachtungspunkt Point Alpha. Hier bekamen wir viele interessante Infos zum Thema Kalter Krieg, Grenzsicherungsanlagen der DDR und dem Leben der Bevölkerung an und mit der Grenze. Neben der Dauerausstellung befindet sich in einer weiteren Sektion die Ausstellung „Freiheiten“ mit der multimedialen Darstellung der Friedlichen Revolution und ihres gewaltlosen Kampfs um Freiheit und Bürgerrechte sowie eine kleine Austellung zum Thema Grünes Band in der Rhön. Im US-Camp konnten  wir uns neben der Geschichte und Entwicklung des US-Beobachtungsstützpunktes über die zeitgeschichtlichen Höhepunkte des Kalten Krieges informieren.

Die Mittagspause haben wir im ehemaligen US-Camp verbracht. Neben einem leckeren Mittagessen konnten wir uns hier im Schatten für die Wanderung am Nachmittag stärken.

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Anschließend ging es mit Wolfgang Christmann, einem ehemaligen Beamten des Bundesgrenzschutzes und Gästebegleiter der Gedenkstätte, auf eine Grenzwanderung entlang des Grünen Bands. Unter dem Thema „Vom Todesstreifen zur Lebenslinie“ erfuhren wir viele spannende Einzelheiten aus der Zeit der ehemaligen innerdeutschen Grenze und die Entwicklung zum Grünen Band heute. So wanderten wir ein ganzes Stück auf dem ehemaligen Kolonnenweg bis zu einem Kommandoturm, der heute mit einer kleinen Austellung an die Zeit des DDR-Grenzregimes erinnert. Unterwegs zeigte uns Wolfgang Christmann immer wieder interessante Pflanzen am Wegrand – neben Zottigem Klappertopf und Wiesenwachtelweizen haben uns wieder die vielen Knabenkräutern und die vielen Schmetterlinge beeindruckt.  Vom Turm ging es bei bestem Wetter zurück nach Geisa, wo schon das Abendessen auf uns wartete.

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Nach dem Abendessen bekamen wir dann noch Besuch von Karl-Friedrich Abe, dem Leiter der Thüringischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats. Er berichtete von der Arbeit des Biosphärenreservats und die Bedeutung des Grünen Bandes für die Region.

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So geht ein spannender, voller, heißer Tag zu Ende und wir können alle zufrieden ins Bett gehen und neue Energie für morgen tanken:-)

Der Montag mit viel Sonne, spannenden Eindrücken in der Gedenkstätte Point Alpha…

Alle Teilnehmer_innen sind gut angekommen…

… Geisa hat uns mit strahlendem Wetter empfangen – das Seminar kann losgehen:-)

Nach dem Abendessen haben wir uns schon mal im Seminarraum getroffen- Nach einer Kennenlernrunde und ein paar organisatorischen Dingen haben noch das Programm für die Woche vorgestellt, damit alle schon mal wissen, auf was sie sich einstellen dürfen und dann beruhigt ins Bett gehen können;-)

Morgen geht es dann richtig los…

Alle Teilnehmer_innen sind gut angekommen…