Der Montag ist schon wieder vorbei…

Nachdem die Teilnehmer*innen gestern alle gut in Hof angekommen sind, Haben wir nach einem ersten Kennenlernen noch das Programm vorgestellt, damit alle wissen, auf was sie sich einstellen können.

Heute ging es dann nach dem Frühstück zunächsten nach Münchenreuth. Unterwegs hieß es noch Pichnick einkaufen. Dazu haben wir in Feilitzsch inm kleine Laden der Helmut Glück Sauerkrautfabrikation angehalten.

Von Münchenreuth ging es zu Fuß Richtung Grünes Band. Unterwegs gab es bei Regen ein paar Infos zu den hier ansässigen Windparks. Am Grünen Band angekommen, haben wir gleich mal den Unterschied zwischen dem noch intakten Grünbereich des Grünen Bands und der Agrarbrache kennengelernt. Hier bei Münchenreuth beginnt die längste Lücke am Grünen Band Deutschland. Hier haben die Bauern nach der Wende tabula rasa gemacht und das Grüne Band unter den Pflug genommen. So gingen hier ca. drei Kilometer Grünes Band verloren. Der BUND versucht durch Länderkäufe und Gebietstausch diese Lücke wieder zu schließen, was sich als nicht so einfach herausstellt.

Weiter ging es auf dem noch intakten Teil des Grünen Bandes Richtung Dreifreistaatenstein und zunächst weiter auf dem Kolonnenweg ein gutes Stück auf dem Grünen Band Sachsen. Unterwegs gab es immer wieder viel zu sehen und zu berichten.

Zurück am Dreifreistaatenstein haben wir dann zuerst mal Picknick gemacht und anschließend noch eingie Infos zu diesem Ort und dem Grünen Band gegeben. Hier haben wir nochmal alle wichtigen Infos zum Grünen Band aus der Schublade geholt, da auch diesmal wieder einige „Frischlinge“ dabei sind, die zum ersten Mal mit uns am Grünen Band unterwegs sind.

Nach der Pause ging es zurück zu den Autos in Münchenreuth und weiter nach Mödlareuth, wo wir im dortigen Deutsch-deutschen Museum eine Führung durch das Grenzmuseum gebucht hatten.
Nach einem einführenden Film ging es mit einem Mitarbeiter des Museums in das Außengelände. Dort erfuhren wir viel über die ehemalige innerdeutsche Grenze, die Grenzsicherungsanlagen und die Besonderheiten hier in Mödlareuth, dem geteilten Dorf, dass die Amerikaner auch Little Berlin nannten. Hier geht schon seid Jahrhunderten die Grenze zwischen Bayern und Thüringen mitten durch das Dorf. In der Zeit der deutschen Teilung war das leider nicht anders, so dass die Grenzsicherungsanlagen der DDR direkt durch den Ort verliefen. Um auch einen Sichtkontakt zwischen Ost- und West-Mödlareuth zu verhindern wurde hier wie in Berlin eine 700 Meter lange Mauer errichtet, die das Dorf teilte. Eine sehr besondere und spannende Geschichte eines kleinen Dorfes.

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Mit vielen interessanten, spannenden, neuen Eindrücken ging es zur zum Hotel, wo dann das Abendessen auf uns wartete.

Der Montag ist schon wieder vorbei…

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