Die Audiodokumentation von letzter Woche ist online

Wie schon während des Seminars angekündigt, haben wir erstsmals eine Audiodokumentation für das Seminar zwischen Eichsfeld und Werratral erstellt, die ab sofort auf unserer Soundcloudseite abrufbar ist. Hier der Link:

Viel Spaß beim Nachhören 🙂

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Die Audiodokumentation von letzter Woche ist online

Auf der Werra zwischen Mihla und Wanfried am Donnerstag

Am Donnerstag ging es nach dem Frühstück mit den Autos ins Thüringische Mihla. Unterwegs haben wir noch zwei Autos in Wanfried abgestellt, um später die anderen Autos in Mihla abholen zu können.
In Mihla erwartete uns schon der Kanuverleiher mit der Ausrüstung für den heutigen Tag. Nachdem jede_r mit Padel und Schwimmweste ausgerüstet und das Gepäck  wasserdicht in Tonnen und Packsäcken verstaut war, ging es nach einer kurzen Paddelschule in den Kanus auf die Werra.

Jetzt geht es los :-)
Jetzt geht es los 🙂
Erste Meter auf der Werra
Erste Meter auf der Werra

Nach wenigen hundert Metern haben wir dann zum ersten Mal die Kanus zusammengebracht und ein großes Floß gebildet. Hier konnten wir dann den Teilnehmer_innen viele Informationen über die Werra sowie den Kaliabbau und die damit verbundene Versalzung der Werra geben.

Informationen unterwegs
Informationen unterwegs
auf der Werra
auf der Werra

Anschließend haben wir uns mal fünf Minuten einfach nur treiben lassen, nichts gesagt und mal nur auf die Geräusche und Eindrücke um uns rum geachtet – eine interessante Erfahrung!

Nach ca. zehn Kilometern kamen wir dann an ein Wehr, an dem wir die Kanus verlassen mussten, um das Wehr zu umtragen. Wieder in den Booten mussten wir leider feststellen, dass ab hier viel Müll, Baumstämme und anderes Treibgut die Werra abwärts trieben. Wahrscheinlich wurde aufgrund der Unwetter in den letzten Tagen so viel angespült, dass an dem Wehr der Rückhalterechen geöffnet werden musste.

Beim Umtragen der Kanus
Beim Umtragen der Kanus

 

Einfach mal treiben lassen und die Geräusche wirken lassen
Einfach mal treiben lassen und die Geräusche wirken lassen

Ein paar Kilometer weiter erreichten wir Treffurt und danach die ehemalige innerdeutsche Grenze und das Grüne Band. Wir konnten den Teilnehmer_innen zeigen, dass die ehemalige Grenze hier entgegen der sonst üblichen Praxis nicht dauerhaft entlang der Werra in der Flußmitte verlief, sondern vielmehr den Fluß mehrfach schnitt und somit mal rechts und mal links der Werra verlief, wie auf dem folgenden Bild zu erkennen ist.

ehemalige innerdeutscher Grenzverlauf bei Treffurt
ehemalige innerdeutscher Grenzverlauf bei Treffurt

Leider fing es gerade hier an zu regnen, so dass der Spaß und das Interesse an weiteren Informationen verständlicherweise abnahmen.

Zu allem Überfluss ist kurz vor dem Ziel dann auch noch ein Boot gekentert, so dass alle anderen helfen mussten, um die „Nassen“ dann zurück in ihr Boot zu bringen, was bei der Strömung an dieser Stelle nicht so einfach war. Zum Glück hat sich keiner ernsthaft verletzt – die verlorene Brille ist zu ersetzen 😉

leider gekentert :-(
leider gekentert 😦

In Wanfried, am dortigen Wehr angekommen, endete dann die trotz allem spannende Tour auf dem salzreichsten Fluss Europas! Die trockenen Kleider in den dort abgestellten Autos waren super und der warme Kaffee im Anschluss tat allen gut!

Auf der Werra zwischen Mihla und Wanfried am Donnerstag

Der erste Tag geht zu Ende – erstes Fazit: Schwarzstorch und Rotmilan gesehen…

bei bestem Wetter ausgiebig gewandert und jetzt noch ein leckeres Abendessen!

Los ging es heute morgen zunächst mit einer inhaltlichen Einführung zum Grünen Band Deutschland und im Speziellen zum Grünen Band in der Region. Die Heinz Sielmann Stiftung betreut den Abschnitt zwischen Eichsfeld und Werratal in einem Naturschutzgroßprojekt, über das wir ausführlich informiert wurden.

Im Anschluss konnten wir uns auf Gut Herbigshagen, dem Sitz der Stiftung, umsehen und die dortige Ausstellung zum Grünen Band anschauen.

Gut Herbigshagen
Gut Herbigshagen

Tiere auf Gut Herbigshagen

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Anschließend ging es mit Romulo Aramayo Schenk, einem Mitarbeiter der Sielmann Stiftung, auf die Tour entlang des Sielmann Höhenwegs teilweise über den ehemaligen Kolonnenweg. Unterwegs wurden Themen wie „Biologische Vielfalt, Lebensräume, Sukzession u.a.“ besprochen.

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Alles in allem ein toller Einstieg ins Seminar 🙂

Der erste Tag geht zu Ende – erstes Fazit: Schwarzstorch und Rotmilan gesehen…

Jetzt ist es bald soweit – nur noch vier Tage…

… und wir haben noch garnichts zu den beiden Seminarhäusern gesagt.

Beginnen wird das Seminar am Sonntag in Duderstadt-Brochthausen im Hotel Restaurant „Zur Erholung“ Paul Moneke.

Hotel "Zur Erholung " Paul Moneke
Hotel „Zur Erholung “ Paul Moneke

Am Dienstag werden wir dann nach dem Frühstück unsere Sachen packen und nach dem Tagesprogramm nach Meinhardt bei Eschwege weiterfahren. Dort wird die KOCHSBERG Europa-Akademie unser Seminarhaus für den zweiten Teil der Woche sein.

KOCHSBERG Europa Akademie
KOCHSBERG Europa Akademie

Wir wünschen allen Teilnehmer_innen schon heute eine gute Anreise und freuen uns auf eine spannende Woche am Grünen Band 🙂

Jetzt ist es bald soweit – nur noch vier Tage…

Und nur noch 6 Tage bis zur Anreise nach Duderstadt

Wir sind euch noch das Programm für den Freitag schuldig:

Nach dem Frühstück werden wir erstmal die Zimmer räumen, damit für die nächsten sauber gemacht werden kann.

Dann treffen wir uns im Seminarraum, werden die Woche nochmal Revue passieren lassen und einen Ausblick wagen, wie sich das Grüne Band in der Region zwischen Eichsfeld und Werratal entwickeln wird.

Mit der Seminarauswertung und Seminarkritik wollen wir die Woche beschließen und die Teilnehmer_innen mit hoffetnlich vielen neuen, interessanten und nachhaltigen Eindrücken verabschieden 🙂

 

Und nur noch 6 Tage bis zur Anreise nach Duderstadt

Noch gut zwei Wochen bis zur Anreise…

… und hier das Programm für den Mittwoch:

Nach einem sicher leckeren Frühstück in der Kochsberg-Akademie treffen wir uns mit Wolfram Brauneis, der mit uns auf den Höhen des Werratals am Grünen Band unterwegs sein wird und über sein Leben an der ehemaligen innerdeutschen Grenze erzählen wird. Besonders spannend ist das Wanderfalkenprojekt, dass er hier in der Gegend initiert und über viele Jahre betreut hat. Diese tollen Greifvögel waren bei uns fast ausgestorben und Wolfram hat sich dafür eingesetzt, dass im Werratal wieder Tiere ausgewildert wurden und heute eine stabile Population vorhanden ist. Sicher werden wir bei unserer Tour auf dem Gobert bzw. an der Plesse auch Wanderfalken zu sehen bekommen.

 

Am Nachmittag geht es dann weiter nach Altenburschla, wo wir auf der Grenzrunde Mainzer Köpfe u.a. eine ehemalige Agentenschleuse sehen werden.

Zum Abschluss des Tages werden wir am Abend noch einen Film über das Grüne Band in der Region zeigen.

Sicher wird das wieder ein toller Tag 🙂

Noch gut zwei Wochen bis zur Anreise…

Nur noch 4 Wochen – der Dienstag

Am Dienstag werden wir eine Exkusion auf dem ehemaligen Kolonnenweg entlang des Grünen Bandes unternehmen. Zu Fuß geht es von der Sielmann Hütte in Richtung Teistungen. Unterwegs kommen wir am WestÖstlichen Tor vorbei, einem Kunstwerk auf der halben Strecke der knapp 1.400 Kilometer langen ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Sielmann Hütte
Sielmann Hütte
WestÖstliches Tor
WestÖstliches Tor

In Teistungen besuchen wir dann das Grenzlandmuseum und werden von einer Zeitzeugin durch die Ausstellung geführt.

Grenzlandmuseum Eichsfeld
Grenzlandmuseum Eichsfeld

Anschließend geht es weiter zu unserem zweiten Seminarhaus der KOCHSBERG Europa-Akademie bei Eschwege.

Nur noch 4 Wochen – der Dienstag