Impressionen und ein Audiomitschnitt vom Semianar zwischen Grabfeld und Thüringer Wald

Wir haben den Audiomitschnitt des Vortrags von Kai Frobel am 18.05.2017 im Wasserschloss in Mitwitz auf unsere Soundcloudseite gestellt. Zum Anhören bitte folgenden Link benutzen:

Außerdem wollten wir euch noch ein paar Impressionen der Seminarwoche geben:

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Impressionen und ein Audiomitschnitt vom Semianar zwischen Grabfeld und Thüringer Wald

Am Freitag dann nochmal Resümee ziehen…

Nach dem letzten leckeren Frühstück in der Alten Mühle mussten wir am Freitag zunächst die Zimmer räumen, damit das fleißige Hauspersonal diese für die nächsten Gäste reinigen konnte. Deshalb ging es eine viertel Stunde später im Seminarraum los.

Eigentlich wollten wir zum Abschluss nochmal die kreative Seite unserer Teilnehmer_innen ansprechen und mit Landart-Kunstwerken ein Resümee ziehen. Leider war aber über Nacht das Wetter so schlecht geworden, dass draußen alles sehr nass war und wir spontan umplanen mussten.

Stattdessen haben wir dann eine Einheit zum Thema „Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Umwelt“ gemacht. Hier sollten die Teilnehmer_innen sich anhand von drei Fragen mit ihrem eigenen Verhalten auseinandersetzen.  Zunächst ging es darum zu reflektieren, was jede_r Einzelne schon tut, um Umwelt und Ressourcen zu schonen, um daraus dann zu entwickeln, was sie/er gerne zusätzlich machen möchte und was sie/ihn daran hindert, es zu tun.

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Schließlich sollten die Teilnehmer_innen einen ganz konkreten Vorsatz auf einer Karte notieren, den sie bis Jahresende umsetzen wollen. Die Karte kam in einen Briefumschlag und diesen erhalten die Teilnehmer_innen dann Anfang 2018 per Post. So wird jede_r für sich sehen, ob die Umsetzung geklappt hat oder nicht.

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Den Abschluss der Seminarwoche bildete wie immer die Seminarkritk, die wieder sehr positiv ausfiel 🙂Und damit war auch dieser Bildungsurlaub, unser siebter und vorletzter Schritt der Seminarreihe am Grünen Band Deutschland, wieder viel zu schnell zu Ende.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr – dann werden wir von der Saale bis zur tschechisch-bayerisch-sächsischen Grenze unterwegs sein.

Am Freitag dann nochmal Resümee ziehen…

Am Mittwoch auf dem Grünen Band von Harras nach Görsdorf…

Heute ging es nach einem leckeren Frühstück im Hotel Alte Mühle mit den Autos nach Harras, einem Stadtteil von Eisfeld in Thüringen. Unterwegs haben wir zwei Autos für den Rücktransport geparkt. In Harras angekommen, wurden wir schon von André Maslo erwartet, der heute mit uns eine Tour über das Grüne Band geplant hat.

Nach einem kurzen Stück durch den Ort ging es hinauf auf einen kleinen Bergkamm. Oben angekommen, haben wir schon die ersten Knabenkräuter, eine einheimische Orchideenart, entdeckt, die wir natürlich bestaunen und fotografieren mussten.

Erstes Ziel war das Naturschutzgebiet Leite bei Harras. Die Trockenrasenhänge, die fast hinunter bis zum Grünen Band im Tal reichten, waren sehr artenreich und spannend.

Das Grüne Band ist an dieser Stelle nur wenige Meter breit und wird komplett als Magerrasen freigehalten, um einen Lebensraum für Arten wie die Braunmeise zu erhalten, die große offene Landschaften benötigen.

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Von dort ging es entlang des grünen Bandes durch ein Waldgebiet, in dem auch das Grüne Band langsam verbuscht und nur einzelne Teile durch Landschaftspflegemaßnahmen offen gehalten werden können. Aber auch hier konnten wir immer wieder neben vielen anderen Pflanzen tolle Knabenkräuter – zum Teil ganze Wiesen voll – finden.

Schließlich hörte das Grüne Band ganz auf, weil die neue A73 querte und wir die Fortsetzung auch nur aufgrund der guten Ortskenntnis von André wieder gefunden haben.

Nach einer längeren Picknickpause machten wir uns auf die zweite Etappe unserer Tour. Es ging durch die sehr beeindruckende Göhrsdorfer Heide, ebenfalls ein Naturschutzgebiet am Grünen Band, mit ihren Heidepflanzen und dem überall wachsenden Ginster. Auch hier wurde deutlich, wie schwer es ist, nur durch landschaftpflegerische Maßnahmen die Heide offen und die Verwaldung aufzuhalten.

Aufgrund der Wärme und der doch schon vorgerückten Stunde haben wir dann in Görsdorf beschlossen, die Tour für heute zu beenden und haben uns ein Taxi bestellt, um wieder zu unseren Autos zu kommen.

So geht auch dieser tolle Seminartag mit vielen neuen Eindrücken zu Ende 🙂

Am Mittwoch auf dem Grünen Band von Harras nach Görsdorf…

Am Dienstag waren wir im Frankenwald unterwegs…

Heute ging es zunächst nach Lichtenberg bei Bad Steben. Dort erwartete uns schon André Maslo von der Ökologischen Bildungstätte Oberfranken, um uns auf einer Wanderung duch das Höllental zu begleiten. Das enge Tal wird von der Selbitz durchflossen, die nach dem Ende des Höllentales die Grenze zwischen Bayern und Thüringen bildet. Eine landschaftlich sehr spannende Tour!

Danach sind wir dann mit André weiter zum Lamitztal gefahren. Hier waren wir auf den Spuren des Bibers unterwegs. Besonders beindruckt haben uns, neben den sehr interessanten Beobachtungen der Biberspuren und der durch den Biber geformten Landschaft, die Schwarzstörche, die hier mehrfach zu beobachten waren.

Ein weiteres Highlight waren die tollen Schmetterlinge, die es heute zu beobachten gab:

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Am Dienstag waren wir im Frankenwald unterwegs…

Am Montag ging es ins Grabfeld…

Heute haben wir uns nach dem Frühstück zunächst im Seminarraum getroffen. Nach ein paar soziometrischen Übungen zum Kennenlernen, haben wir dann einen kurzen Input zum Grünen Band in der Rgeion gegeben.

Dann ging es aber auch schon los mit den Autos in Richtung Grabfeld. Unterwegs war noch Zeit, etwas für’s Picknick einzukaufen. Um 11:30 Uhr haben wir uns dann in Milz, einem Ortsteil von Römhild, mit Karin Kowol vom BUND Thüringen getroffen. Eigentlich wollten wir auf den Spuren der Wanstschrecke unterwegs sein. Leider war das Frühjahr dafür in diesem Jahr zu kalt und wir somit zu früh. Aber wir hatten trotzdem eine spannende Wanderung entlang des Grünen Bandes im Grabfeld, während der uns Karin viele interessante Dinge über das Grüne Band erklärt hat.

Leider war das Wetter zwischendurch nicht so toll – aber davon lassen wir uns natürlich nicht beeindrucken 😉

Am Abend ging es dann noch zu einer Betriebsbesichtigung in die Brauerei Grosch in Rödental. Ein gelungener Abschluss des ersten Seminartages 🙂

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Am Montag ging es ins Grabfeld…

Alle Teilnehmenden sind gut angekommen…

… das Seminar am Grünen Band zwischen Grabfeld und Thüringer Wald kann losgehen 🙂

Nach einem ersten leckeren Abendessen im Hotel Alte Mühle in Rödental haben wir uns zu einer kurzen Vorstellungsrunde im Seminarraum getroffen. Obwohl sich die meisten ja von verschiedenen Seminaren am Grünen Band in den letzten Jahren kennen, ist es doch immer wieder spannend, etwas über die anderen zu erfahren.

Anschließend haben wir noch das Programm für die Woche vorgestellt und dann in gemütlicher Runde den Tag ausklingen lassen.

Wir freuen uns alle auf eine schöne Woche!

Alle Teilnehmenden sind gut angekommen…