Zum Abschluss am Freitag nochmal ein geschleifter Ort und Grünes Band

Heute hies es nach dem Frühstück zuerst mal Zimmer räumen und alles in die Autos packen. Dann ging es los ins nahegelegene Groß Grabenstedt, ein geschleifter Ort, an dem heute nur noch eine Biogasanlage auf dem Gelände der ehemaligen LPG zu finden ist. Dort wurden wir ein letztes Mal von Dieter und Mathias erwartet. Außerdem haben wir dort auch Ute Juschus getroffen, eine Zeitzeugin, die bis zu ihrem 28 Lebensjahr in Groß Grabenstedt gelebt hat und dann auf Druck der DDR-Regierung aus dem Dorf weggezogen ist. Sie erzählte uns, dass hier Anfang der 1950er Jahre noch acht Großbauern und weitere Feldarbeiter mit eigenen Nutztieren gelebt haben.
Im Jahr 1952 wurden die ersten Großbauern im Rahmen der „Aktion Ungeziefer“ enteignet und aus dem Sperrbezirk musst den Ort ebenfalls verlassen. Auch die ehemalige Mühle, die direkt auf der Grenze lag, wurde damals abgerissen und der Müller ausgewiesen, denn die Grenze verlief direkt in der Mitte des Mühlgrabens.
Nach den beiden Damen gestern in Böckwitz war Frau Juschus eine weitere spannende Zeitzeugin, aber auch die Ergänzungen von Dieter und Mathias vom BUND zur Ökologie am Harper Mühlenbach waren nochmal sehr spannend
Der Harper Mühlgraben ist heute wieder sehr naturnah und hat uns sehr beeindruckt.

Außerdem konnte uns Dieter noch bestätigen, dass wir vorgestern an der Wirler Spitze wirklich zwei echte Raritäten gesehen haben. Zum einen die junge Schlingnatter und noch besonderer mehrere Exemplare des Rostfarbenen Samtfalters, der auf der Roten Liste 1 steht und in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen als fast ausgestorben gilt.

Anschließend haben wir uns von den dreien verabschiedet und vor Ort noch den abschließenden Orgakram erledigt und uns in der Abschlussrunde noch ein Feedback der Teilnehmenden eingeholt.

So geht dieser Bildungsurlaub am Grünen Band – zwischen Altmark und Drömling zu Ende und wir freuen uns, dass wir im nächsten Jahr noch einmal hier sein werden. Sicher dann mit einem etwas umgestellten Programm, für dessen Planung wir uns schon mit Dieter und Mathias verabredet haben.

Zum Abschluss am Freitag nochmal ein geschleifter Ort und Grünes Band

Donnerstag: Ohreaue und Böckwitz-Zicherie

Nach dem Frühstück sind wir heute nach Süden Richtung Drömling gefahren. Erstes Ziel war Wendischbrome, von wo wir zu Fuß entlang der Ohreaue nach Brome gegangen sind. Diese wunderschöne Auenlandschaft am Grünen Band ist sowohl in Niedersachsen, als auch in Sachsen-Anhalt als Naturschutzgebiet geschützt und in Sachsen-Anhalt auch Teil des Nationales Naturmonuments. Hier hat sich die Natur seit unserer Seminarreise von 12 Jahren sehr weiterentwickelt und es war deutlich zu sehen, wie sich die Natur von selbst renaturiert, wenn man sie lässt. Die Ohreaue ist ein toller Lebensraum für Biber und Fischotter, Kammolch, Mops- und Wasserfledermaus und viele seltene Brutvogelarten, wie Braunkehlchen, Beutelmeise und Ortolan.

Über den künstlich angelegten Ohresee kamen wir dann nach Brome, wo wir erstmal noch schnell Proviant für’s Picknick eingekauft haben und dann weitergewandert sind in Richtung Böckwitz entlang eines spannenden Waldgebiets, dem Bromer Busch, ein Teil des Naturschutzgebietes Ohreaue und gleichzeitig Überflutungsfläche bei Hochwasser der Ohre. Ein werdender Naturwald am Grünen Band auf niedersächsischer Seite und damit hervoragendes Beispiel, dass auch auf ehemals westdeutscher Seite grenznahe Gebiete exisitierten, die aufgrund der Grenznähe vom Menschen weitgehend unberührt geblieben sind.

In Böckwitz angekommen haben wir erstmal auf der dortigen Europawiese gepicknickt und konnten so gestärkt zu unserer Verabredung im Grenzmuseum gehen. Dort wurden wir bereits von Renate Bartels und Inge Jakobs erwartet, zwei Zeitzeuginnen, die beide ihre eigene Familiengeschichte hier in Böckwitz zur Zeit der DDR zu erzählen hatten. Diese beiden Geschichen waren so spannend und emotional für uns alle, dass die Zeit wie im Flug verging und wir gar nicht genug von den unfassbaren, emotionalen Erzählungen der Beiden bekommen konnten – für uns alle drei wirk sehr berührende Stunden, für die wir uns nochmal ganz herzlich bei Renate und Inge bedanken möchten.

Von Böckwitz ging es dann wieder zurück zu unserem Hotel nach Bergen und damit ein spannender und bewegender Tag zu Ende.

Donnerstag: Ohreaue und Böckwitz-Zicherie

Ehemalige Grenzkaserne, Wirler Spitze, Arendsee und Solawi…

… ein voller Tag mit vielen spannenden Eindrücken am Mittwoch. Doch der Reihe nach.

Heute ging es mit dem ÖPNV von Bergen über Salzwedel nach Arendsee, wobei die Autofahrer trotzdem nach Salzwedel fahren mussten, zum einen, weil mit dem ÖPNV nicht alle Fahrräder hätten transportiert werden können und zum anderen wollten wir auf dem Rückweg unabhängig vom ÖPNV sein. Die Fahrräder wurden dabei kostenlos transportiert, was wirklich ein toller Service in ganz Sachsen-Anhalt ist.

Nachdem alle in Arendsee angekommen waren, war das erste Ziel eine ehemalige Kaserne der DDR-Grenztruppen in Ziemendorf, die nach der Wiedervereinigung von Privatleuten in eine Pension/Hotel für Pferdeurlauber umfunktioniert wurde. Gleichzeitig war es den Betreibern wichtig,einen politischen Ort zu schaffen, indem sie neben der Aufarbeitung der ehemaligen Grenzgeschiche, ein Treppenhaus der Menschenrechte angelegt haben, das uns auch auf unserem ersten Durchgang der Seminarreihe von 12 Jahren sehr begeistert hat.

Von dort ging es es weiter mit dem Rad zur Wirler Spitze, einem ganz besonderen Ort an der ehemaligen innerdeutschen Grenze und am Grünen Band, der uns ebenfalls vor 12 Jahren schon sehr begeistert hat. Hier erwartete uns erneut Dieter vom BUND, um uns über die Besonderheiten dieser seltenen, offenen Heidelanschaft und der ehemaligen DDR-Grenzgeschiche hier an der Wirler Spitze zu informieren. Die Highlights für uns alle waren sicherlich die Sichtung einer jungen Schlingnatter, der blauflüglige Ödlandschrecke und eines seltenen Schmetterlings, dem Eisenfarbigen Samtfalter, der in Sachsen-Anhalt vom Aussterben bedroht ist. Auch die Ameisenlöwen, die Dieter uns gezeigt hat, kamen bei allen sehr gut an.

Von der Wirler Spitze ging es zurück zum Arendsee – genauer gesagt zu einer Aussichgsplattform im See, auf der uns Mathias vom BUND mit vielen Infos zu diesem besonderen See informierte. Beim nahegelegenen Fischer war dann im Anschluss die Mittagspause vorgesehen. Bei Fischbrötchen und Kaffee konnten wir es uns so richtig gut gehen lassen.

Nach dieser Pause ging es dann weiter zur Solidarischen Landwirtschaft „Kuhdamm Cowlitz“ in ehemaligen Grenzort Kaulitz. Hier wurden wir schon von der „Gärtnerin“ Crissie erwartet, die uns durch den Garten der Solawi führte und mit ganz viel spannenden Informationen zur Solawi versorgte. Auf dem Rückweg nach Arendsee hat uns Mathias noch kurz eingeladen, sein eigenes Lehmhaus von innen anzuschauen mit allen Besonderheiten, die ein Lehmhaus so mit sich bringt. Von Mathias Wohnhaus ging es weiter rund um den Arendsee zum Ausgangspunkt unserer Fahrradtour, von wo wir mit den Autos zurück ins Hotel fahren konnten.

An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal ganz besonders bei Mathias Bölke bedanken, der uns die letzten zwei Tage sehr kompetent begleitet und die Tour sehr gut vorbereitet hat. So geht ein weiterer sehr voller, spannender Tag mit vielen Eindrücken zu Ende.

Ehemalige Grenzkaserne, Wirler Spitze, Arendsee und Solawi…

Fahrradtour am Grünen Band vom Hotel aus

Heute kam nach dem Frühstück der Fahrradverleih und hat uns unsere Fahrräder für die Touren heute und morgen gebracht. Nachdem jede*r ein passendes Fahrrad bekommen und alles entsprechend eingestellt war, ging es los. Heute waren wir den ganzen Tag mit Mathias Bölke vom BUND Sachsen-Anhalt unterwegs, der eine tolle Radtour für uns ausgearbeitet hat. Unser erstes Ziel war ein alter Grenzturm, die in Regenbogenfarben angemalt war – einen solch bunten Grenzturm haben wir in all‘ den Jahren, die wir jetzt am Grünen Band unterwegs sind, noch nirgends gesehen. Matthais erzählte uns, dass hier auch Wave-Partys stattfinden. Nur ein paar hundert Meter weiter kamen wir an die ehemalige Grenze an der alten Dumme, von der außer ein paar Streckmetallzaunreste heute nichts mehr zu sehen ist und wir mit dem Fahrrad einfach von „Ost nach West“ fahren konnten – auf einem Weg, den es natürlich zu Zeiten der Deutschen Teilung nicht gegeben hat.

Die nächse Station war dann der ehemalige Grenzturm in Hoyersburg, einem Stadtteil von Salzwedel. Hier wurden wir schon von Dieter Leupold vom BUND erwartet, mit dem wir ja gestern schon in Sieben Linden unterwegs waren. Nach einer kurzen Erholungspause erklärte uns Dieter die Besonderheiten des Grünen Band shier vor Ort und zeigte auch nochmal die ehemaligen Grenzbefestigungsanlagen auf, die auch hier vor Ort gestanden haben. Im Anschluss haben wir dann die Gruppe geteilt. Eine Gruppe ist mit Mathias in und auf den ehemaligen Grenzturm und der anderen Gruppe hat Dieter eine ausgetricknete Wasserfläche gezeigt, die Verbindung zu einem unterirdischen Salzstock hat und auf der deshalb hier ganz besondere an diesen Lebensraumtyp angepasste Pflanzen wie die Salzbunge, den Igelschlauch, den kriechenden Sellerie und die Wasserfeder wachsen.

Nach einem Wechsel der Gruppen und einem Gruppenbild vor dem Grenzturm ging es weiter mit Mathias und den Rädern zu den Brietzer Teichen, wo wir wieder von Dieter erwartet wurden. Allerdings musste er etwas länger auf uns warten, weil Mathias noch einen Stopp mit uns bei einer alten Ziegelfabrik eingelegt hat. Hier wurden aus dem Ton, der früher in den Brietzer Teichen abgebaut wurde, Ziegelsteine hergestellt. Die Ziegelfabrik mit dem alten Brennofen und den weiteren Gebäuden hat uns alle sehr beeindruckt und der Stopp hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Bei den Brietzer Teichen angekommen mussten wir uns erstmal stärken und etwas Essen. Anschließend sind wir mit Dieter eine Runde durch dieses Gebiet gelaufen u.a. über einen tollen Holzbohlenweg und Dieter hat uns ganz viel über dieses Gebiet berichtet und erklärt.

Für unsere letzte Station, dem Cheiner Torfmoor hatten wir dann leider nicht mehr viel Zeit, so dass Dieter uns dort nur mit den wichtigsten Informationen zu diesem Gebiet versorgt hat.

Von dort ging es zurück noch sieben Kilometer zu unserem Hotel, wo uns wir geschafft aber sehr zufrieden mit dem Tag auf das Abendessen gefreut haben. Wir freuen uns auf jeden Fall auf die morgige zweite Radtour, wo wir dann auch Mathias und Dieter wiedersehen werden.

Hier noch ein paar Impressionen von heute:

Und noch ganz herzlichen Dank an Markus, der für uns die Tour heute getrackt hat – hier sein Link zur Komoot-Tour:

https://www.komoot.com/de-de/tour/3211317805?ref=aso&share_token=a57mVE7SvZGkRPR7Srj7w9Pe5mtfisY2O2plzobFfm1zoYH2sJ&t_s=referral&t_cid=route_share

Fahrradtour am Grünen Band vom Hotel aus

Der Montag ist schon wieder vorbei…

… und wir hatten einen wunderschönen, spannenden Tag – so kann es weiter gehen.

Nachdem gestern alle gut in Bergen an der Dumme angekommen sind und wir nach dem Abendessen noch eine kleine Kennenlernrunde gemacht und das Programm der einzelnen Tage vorgestellt haben, ging es dann heute richtig los.

Nach dem Frühstück gab es zunächst eine kleine Einführung zum Grünen Band – für die, die schon öfter mit uns unterwegs waren, als kleine Auffrischung und für diejenigen, die zum ersten Mal am Grünen Band sind, als Einführung.

Anschließend sind wir dann nach Salzwedel gefahren, wo wir zunächst eine historische Stadtführung gebucht hatten und viel über die Hansestadt Salzwedel mit ihren vielen sehr schönen Fachwerkhäusern und Kirchen erfahren haben.

Dann ging es direkt weiter zum Café Kruse zu einem Schaubacken des origonal königlichen Salzwedeler Baumkuchens. Nach einer Einführung des Besitzers konnten wir zuschauen, wie der Baumkuchen vor dem offenen Gasfeuer gebacken wurde und natürlich auch drei verschiedene Baumkuchensorten versuchen.

Von Salzwedel fuhren dann weiter in das Ökodorf Sieben Linden, wo wir von Jonas, einem Bewohner begrüßt wurden. Jonas hat uns bei der Führung durch das Ökodorf ganz viel über die Ideen, die Gemeinschaft und die Struktur des Ökodorfs erzählt – das war für uns alle hochspannend, auch wenn das viele Stehen sehr anstrengend war.

Zum Abschluss haben wir dann noch mit Dieter – einem weiteren Bewohner des Dorfes und gleichzeitig Mitarbeiter des BUND Sachsen-Anhalt, der uns in dieser Woche noch häufiger begleiten wird – eine Runde rund um das Ökodorf gedreht, wo wir schon mal einen Vorgeschmack auf das besondere Wissen von Dieter bekommen haben, von dem wir in den kommenden Tagen noch viel mehr am Grünen Band erleben werden.

Zurück im Hotel haben wir uns alle nach dem schon eher langen und anstrengenden Tag auf das Abendessen gefreut.

Ein toller Tag geht zu Ende und wir freuen uns schon auf morgen!

Der Montag ist schon wieder vorbei…

Noch zwei Tage bis zur Anreise in die Altmark…

… und wir wollen mal einen Blick auf die Wetteraussichten werfen:

Das sieht doch – bis auf den Dienstag vielleicht – ganz gut aus. Nicht mehr so heiß wie die letzten Wochen, so dass wir gut draußen unterwegs sein können.

Wir freuen usn sehr auf den kommenden Bildungsurlaub und wünschen allen Teilnehmenden eine gute Anreise.

Wir sehen uns am Sonntagabend im Hotel in Bergen an der Dumme 🙂

Noch zwei Tage bis zur Anreise in die Altmark…

Vier Tage bis zum Start in der Altmark

Heute wollen wir euch noch das Hotel vorstellen, in dem wir in der kommende Woche übernachten und verpflegt werden:

Das Nigel Restaurant & Hotel liegt malerisch in Bergen an der Dumme. Die Unterkunft bietet eine einladende Atmosphäre mit einem Garten, einer Gemeinschaftslounge und einer Terrasse. Gäste können sich auf kostenfreies WLAN und einen kostenlosen Privatparkplatz freuen. Das Hotel ist ideal für Reisende, die die Umgebung erkunden möchten, da es in der Nähe von verschiedenen Sehenswürdigkeiten liegt. Die Zimmer im Nigel Restaurant & Hotel im Wendland sind komfortabel und gut ausgestattet.Die Baumkuchenstadt Salzwedel liegt etwa 15 km entfernt.

https://www.nigelhotel.de/

Vier Tage bis zum Start in der Altmark

Noch sechs Tage bis zum neuen Bildungsurlaub…

…und wir sind euch noch das Programm für Freitag schuldig 😉

Am Freitag heißt es nach dem Frühstück Zimmer räumen und dann fahren wir ns nahegelegene Groß Grabenstedt, ein Dorf der Zwangsaussiedlung im ehemaligen Grenzstreifen der DDR. Dort treffen wir eine Zeitzeugin, die uns ihre Geschichte erzählen wird.

Anschließend geht es dann noch einkleines Stück weiter zum Harper Mühlenbach, wo wir einen kleinen Spaziergang an der ehemaligen innerdeutschen Grenze und damit am Grünen Band machen wollen und anschließend vor Ort auch die abschließende Runde mit Ausblick und Seminarkritik.

Dort endet dann auch die Bildungsurlaubswoche und wir können alle mit sicher vielen neuen Eindrücken vom Grünen Band nach Hause fahren.

Noch sechs Tage bis zum neuen Bildungsurlaub…

Der neue Bildungsurlaub am Grünen Band zwischen Altmark und Drömling rückt näher…

… jetzt sind es noch 10 Tage bis zum Start und wir wollen euch noch das Programm für den Donnerstag vorstellen.

Am Donnerstag geht es nach dem Frühstück mit den Autos nach Süden Richtung Ohreaue und dem nördlichen Drömling. Unser erstes Ziel ist Wendischbrome, ein sogenanntes Dreieckplatzdorf ähnlich den Rundlingen im Wendland. Von dort werden wir am Vormittag zu Fuß unterwegs sein entlang der Ohreaue nach Brome und weiter nach Böckwitz. Eine wunderschöne Tour im Zeichen von Fischotter und Biber mit vielen Informationen zu diesen Tieren, der Ohreaue und dem Grünen Band.

Angekommen in Böckwitz wollen wir erstmal ein Picknick und Mittagspause machen, bevor es dann um 14.00 Urh weitergeht mit einer Führung im Grenzmuseum Böckwitz, der Europawiese und dem Grenzlehrpfad, der dann schon am Rande des Drömlings liegt. Nach der Führung wollen wir noch einen kleinen Spaziergang in den Drömling hinein machen, um uns einen kleinen Eindruck dieder Gegend zu verschaffen.

Von dort geht es dann zurück ins Hotel – das wird sicher auch ein schöner, spannender Tag am Grünen Band!

Der neue Bildungsurlaub am Grünen Band zwischen Altmark und Drömling rückt näher…

Noch gut zwei Wochen bis zur Anreise in die Altmark…

… Zeit euch das Programm für den Mittwoch vorzustellen:

Am Mittwoch fahren wir nach dem Frühstück mit dem Bus und den Fahrrädern nach Arendsee. Zumindest der größte Teil der Gruppe. Ein paar Teilnehmende fahren auch mit Autos, damit wir am Nachmittag wieder zurück zum Hotel kommen.

Von Arendsee aus starten wir mit den Fahrrädern Richtung Ziemendorf zur dortigen ehemaligen Grenztruppenkaserne mit dem Treppenhaus der Menschenrechte. Von dort geht es weiter zur Wirler Spitze, wo wir die Fahrräder abstellen und eine Führung zum Thema Naturschutz und Grenzgeschichte am Grünen Band haben werden.

Von dort geht es weiter zu einer SoLaWi im Grenzdorf Kaulitz. Dort werden wir einiges über die Arbeit der SoLaWi insbesondere über den Anbau als Permakultur erfahren. Wenn wir dann noch genügend Zeit haben machen wir noch einen Abstecher zur Wüstung Jahrsau, einem der vielen geschleiften Orte, denen wir auf unserer Seminarreihe immer wieder begegnen. Zum Abschluss sind wir dann wieder am Arendsee, besuchen den Fischer, geben die Räder ab und fahren dann mit den Autos zurück zum Hotel in Bergen an der Dumme.

Wir freuen uns schon sehr auf den Tag – insbesondere die Wirler Spitze hat uns vor 12 Jahren bei unseren ersten Besuchen sehr beeindruckt, aber auch die anderen Programmpunkte sind sicher sehr spannend.

Noch gut zwei Wochen bis zur Anreise in die Altmark…