Beide Seminare sind ausgebucht…

… und wir haben auch schon lange Wartelisten für beide Seminare.

Wir bedanken uns für das große Interesse und freuen uns schon sehr auf die beiden Bildungsurlaube am Grünen Band Deutschland im September 2018:-)

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Beide Seminare sind ausgebucht…

Das Bildungsprogramm 2018 ist online…

… damit könnt ihr euch auch für die Seminare am Grünen Band Deutschland 2018 anmelden. Hier geht es direkt zu den beiden Seminaren:

Seminar „Das Grüne Band – vom Grabfeld zum Thüringer Wald“ vom 03. bis 07.09.2018 in Rödental bei Coburg

Seminar „Das Grüne Band – von der Saale zur tschechischen Grenze“ vom 17. bis 21.09.2018 in Hof

Wir freuen uns über eure Anmeldungen:-)

Das Bildungsprogramm 2018 ist online…

Heute wollen wir hier mal ein bisschen Werbung machen…

Im Auftrag des BUND Thüringen war der Naturfotograf Mario Goldstein im Sommer 2016 auf dem Grünen Band in Thüringen unterwegs. In einer Multivisionsshow stellt er jetzt in eindrucksvollen Bildern, Interviews und Videos seine ganz persönliche Sicht auf das Grüne Band vor.

Sicher ein Erlebnis für alle, die selbst auch schon mal am Grünen Band unterwegs waren. Also wenn ihr Lust habt findet ihr alle weiteren Infos und Termine  unter

http://www.grünes-band-monumental.de/#multivision

Und hier noch der Flyer für die Multivisionsshows:

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Heute wollen wir hier mal ein bisschen Werbung machen…

Zum Abschluss ein Planspiel am Freitag

Nach dem Frühstück mussten wir heute zunächst die Zimmer im Rhöniversum räumen und das Gepäck schon mal in die Autos packen .

Anschließend ging es dann im Seminarraum weiter. In einem Planspiel zum Thema „Ein neuer Rad-Wander-Weg am Grünen Band in der Rhön konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedene Rollen schlüpfen und die Eindrücke, Erkenntnisse und Informationen der Seminarwoche in das Planspiel einbringen. Das hat allen viel Spaß gemacht:-)

Zum Abschluss des Seminars standen wie üblich ein paar organisatorische Dinge sowie die Seminarkritik auf dem Programm, die sehr positiv ausgefallen ist – was uns natürlich sehr freut und uns in unserer Arbeit bestätigt:-)

Und hier wie immer noch ein paar Impressionen aus der Seminarwoche:

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Zum Abschluss ein Planspiel am Freitag

Am Donnerstag auf der Hochrhön…

Nach dem Frühstück trafen wir uns zunächst im Seminarraum im Rhöniversum. Dort informierte uns Joachim Schneider, der den Bildungsbereich im Haus leitet, über die Besonderheiten des bayerischen Teils des Biosphärenreservats Rhön sowie über die aktuellen Diskussionen um eine Ausweisung eines Teils des Biosphärenreservats als dritter Nationalpark in Bayern – der Bayerische Wald und die Region um Berchtesgarden sind ja schon seit den siebziger Jahren Nationalpark und die aktuelle Landesregierung hat beschlossen einen weiteren Nationalpark in Bayern auszuweisen.

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Anschließend sind wir mit den PKWs zum Parkplatz am Schwarzen Moor gefahren. Bei 33 Grad und angenehmem Wind ging es zunächst auf die Runde durch das Schwarze Moor mit vielen Informationen zum Lebensraum Moor, den speziellen Pflanzen und Tieren wie Sumpfblutauge, Sonnentau oder Birkhuhn, sowie zur Bedeutung der Moore für den Klimaschutz.

Nach eine kleinen Mittagspause machten wir uns dann auf zur ehemaligen Grenze und dem Grünen Band im Dreiländereck Thüringen, Hessen und Bayern. Neben alten Grenzsteinen und Resten des DDR-Grenzregimes haben wir auch seltene Orchideenarten entdeckt.

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Dann haben wir noch spontan einen Besuch des Gangolfsbergs eingeschoben, um uns hier, in einer Kernzone des Biosphärenreservats, die beindruckenden Basaltblockhalden und die einzigartige Prismenwand anzuschauen.

Zum Abschluss des Tages besuchten wir dann noch einen Rhöner Obstbrenner, der die heimischen Obstsorten veredelt – natürlich durfte auch die ein oder andere Probe der Obstbrände nicht fehlen:-)

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Am Donnerstag auf der Hochrhön…

Mittwoch – Umzug nach Oberelsbach

Nach dem Frühstück hieß es packen, Gepäck in die Autos laden und Abschied nehmen von Geisa, der Point Alpha Akademie und dem Schloss.

Zunächst sind wir nach Dermbach-Glattbach gefahren, um uns dort den Ibengarten, einen einmaligen, beindruckenden Eibenurwald, auf den Spuren des Rhön-Paulus anzuschauen.

Dann ging es weiter zur Hohen Geba, dem höchsten Berg in der Thüringischen Rhön mit sagenhaftem Blick auf die Hochrhön, den Thüringer Wald, die Gleichberge und ins Grabfeld. Oben konnten wir uns in der Mittagspause nach einem leckeren Essen im dortigen Bergstübchen – die haben sogar extra für uns den Hiolzkohlegrill angemacht 🙂 – das Plateau der Geba mit Rhönkulturgarten und Plattformen für Astronomen anschauen. Die Geba ist einer der zentralen Plätze zum Sterne beobachten, die extra im Sternenpark Rhön angelegt wurden.

Anschließend wollten wir uns noch die Gebadriften, die südlichen Hänge mit Kalkmagerrasen anschauen, was wir aber aufgrund der großen Hitze dann leider auslassen mussten. Also sind wir weitergefahren zur Dorfstelle Schmerbach, ein ehemaliges Dorf im Sperrgebiet an der DDR-Grenze, aus dem 1974 die letzten Bewohner zwangsumgesiedelt wurden. Anschließend haben die DDR-Grenztruppen den Ort dem Erdboden gleich gemacht und heute erinnert nur noch das ehemalige Transformationshäuschen und ein Gedenkstein an das alte Dorf. Vor Ort haben wir dazu einen Bericht einer Zeitzeugin vorgelesen, der uns alle ganz nachdenklich gemacht hat.

Von hier ging es dann weiter zu unserer zweiten Unterkunft, dem Rhöniversum in Oberelsbach, wo wir nach dem entspannten Ankommen und einem leckeren Abendessen noch einen Film über das Grüne Band in der Rhön angesehen haben.

Mit ein paar Teilnehmer_innen sind wir dann nach Sonnenuntergang noch auf die Hochrhön gefahren, um dort den einzigartigen Sternenhimmel anzuschauen, der die Rhön das Prädikat Sternenpark eingebracht hat. Die Lichtverschmutzung hier oben ist so gering, das dies wirklich ein tolles Erlebnis und ein schöner Tagesabschluss war.

Mittwoch – Umzug nach Oberelsbach

Der 2. Seminartag…

Am Dienstag haben wir nach dem Frühstück Besuch bekommen von Herrn Jürgen Dücker, Ortsteilbürgermeister und Mitarbeiter der Stadt Geisa. Mit ihm diskutierten wir teilweise sehr konträr über das Thema „Biosphärenreservat und Grünes Band – zu Lasten der hiesigen Wirtschaft“. Herr Dücker vertrat dabei erwartungsgemß sehr wirtschaftsorientierte Standpunkte, konnte aber auch zugestehen, das das Biosphärenreservat und das Grüne Band durchaus auch positive Aspekte für Geisa und die Region haben.

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Anschließend kam Brigitte Heller, eine Zeitzeugin aus Geisa  zu einem sehr spannenden Gespräch zu uns. Frau Heller erzählte uns über ihr Leben an und mit der Grenze im ehemaligen Sperrgebiet der DDR hier in Geisa. Das waren sehr spannende und bewegende eineinhalb Stunden, die uns alle sehr beeindruckt haben.

Nach der Mittagspaus in Geisa ging es dann wieder zum Haus auf der Grenze, wo wir schon von Ingrid Aszmutat, einer Gästebegleiterin der Gedenkstätte erwartet wurden. Sie hat uns über den „Weg der Hoffnung“ geführt, ein Kunstprojekt der Point Alpha Stiftung zu Aspekten der Aufarbeitung und Gedenken an die Grenze. In 14 Skulpturen hat der Künstler den Leidensweg Christi mit Aspekten der Folgen des DDR-Grenzregimes verknüpft – ein sicher für alle neuer und wohl auch interessanter Zugang zum Thema „innerdeutsche Grenze“.

Nach dem Abendessen haben wir den Abend dann alle zusammen in einem schönen Biergarten in Geisa ausklingen lassen:-)

Der 2. Seminartag…